Derzeit wird Ihr:e An- oder Zugehörige:r auf unserer Intensivstation 13C1 betreut
Behandlung:
Auf unserer Intensivstation 13C1 ist ein Team bestehend aus Fachärzt:innen, Assistenzärzt:innen, Pflegepersonen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und Psycholog:innen tätig, das ihre:n Angehörige:n rund um die Uhr bestmöglich versorgt.
Auf der Intensivstation sind Patient:innen an unterschiedliche Geräte „angeschlossen“. Diese Geräte überwachen den Kreislauf (Monitor), verabreichen Medikamente, beziehungsweise unterstützen oder ersetzen die Organfunktionen (Beatmung, Dialyse, Lungenersatztherapie ECMO...).
Wenn ihr:e Angehörige:r beatmet wird führt ein Schlauch über Nase oder Mund in seine Luftröhre; alternativ kann dieser auch über den Hals eingeführt werden (Tracheostoma). In dieser Zeit ist es für ihre:n Angehörige:n nicht möglich zu sprechen. Eine Verständigung ist in den meisten Fällen trotzdem möglich (Zeichen, Schreibbrett, JA/NEIN Fragen).
Wenn es der Gesundheitszustand erfordert, werden schmerzlindernde und beruhigende Medikamente (Analgosedierung) verabreicht. Die Wirkung dieser Medikamente wird regelmäßig überprüft.
Diese Medikamente werden über einen Venenzugang und/oder eine Magensonde verabreicht. Wenn Ihr:e Angehörige:r nicht selbst essen kann, wird auch Ernährung über eine Magensonde oder einen Venenzugang zugeführt.
Die Kreislaufüberwachung (Monitor) ist für die Mitarbeiter:innen in allen Räumen sichtbar, d.h. Ihr:e Angehörige:r ist sicher überwacht, auch wenn kein Mitglied des Betreuungsteams im Patientenzimmer ist. Auf die Alarme reagieren wir je nach Dringlichkeit.
Nähere Informationen zu den Abläufen auf Intensivstationen finden Sie hier link selpers und link intensivstation.jetzt
Ärztliche und Pflegerische Auskunft:
Um Missverständnisse in der Kommunikation zu vermeiden, bitten wir um Definition EINER Bezugsperson, die Auskunft bekommen darf und diese Auskünfte dann an weitere Bezugspersonen weiterleitet.
Ärztliche und pflegerische Auskunft erhält diese befugte Person prinzipiell persönlich im Rahmen der Besuchszeit.
Wenn bereits ein Codewort vereinbart wurde, ist für diese befugte Person auch telefonische Auskunft möglich. Für eine kurze telefonische Auskunft über den Nachtverlauf können Sie sich zwischen 09.30 Uhr und 10.00 Uhr an das Ärzt:innenteam wenden. Für längere Gespräche bitten wir um Terminvereinbarung.
Damit auch wir Sie im Bedarfsfall erreichen können, geben Sie uns bitte eine Telefonnummer bekannt.
Besuche:
Besuche der engsten Bezugspersonen sind erwünscht und für Ihre:n Angehörige:n wichtig.
Auch wenn unser Patient:innen nicht auf Ansprache reagieren, gehen wir davon aus, dass diese uns hören und von Gesprächen profitieren.
Unser Platz auf der Station ist sehr beschränkt und die meisten Utensilien die ihr:e Angehörige:r benötigt, werden von uns zur Verfügung gestellt. Möchten Sie trotzdem etwas mitbringen, besprechen Sie das im Vorfeld bitte mit der betreuenden Pflegeperson. Um zu vermeiden, dass etwas verlorengeht, werden Aufzeichnungen geführt.
Hilfsmittel, wie Hörgerät, Brille, Prothese aber auch ein Handy mit Ladegerät können sie sobald der Patient wach ist gerne mitbringen.
Besuchszeiten täglich von 14.00 bis 16.00 Uhr oder von 18.00 bis 19.00 Uhr