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Anästhesiebereiche

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In folgenden Bereichen sind wir für Sie tätig. 

Leitung: Priv. Doz.in DDr.in Marion Wiegele

Stv. Leitung: Dr.in Irene Sulyok
Ausbildungsverantwortlicher: Priv. Doz.in DDr.in Marion Wiegele

Wir behandeln sowohl Kleinkinder die teilweise komplexere angeborene Erkrankungen und Missbildungen aufweisen, als auch ältere Patient:innen mit zahlreichen internistischen Erkrankungen. Das anästhesiologische Management umfasst Analgo-Sedierungen, Vollnarkosen in Larynxmaske und in Intubationsnarkose.

Um eine große Anzahl von operativen Eingriffen durchführen zu können, werden viele Patient:innen im Rahmen der „fast track anesthesia“ tageschirurgisch versorgt.

Leitung: Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Anette-Marie Schultz
Stv. Leitung: OA Dr. Georg Röder

Ausbildungsverantwortlicher: OA Dr. Georg Röder

Der „Weiße Bereich“ betreut alle Patient:innen, die sich außerhalb der „grünen“ OP-Gruppen in den „weißen“ Kliniken diagnostischen und interventionellen Maßnahmen in Anästhesie zu unterziehen haben. Dieses sehr heterogene Patientenkollektiv reicht von kleinsten Kindern bis zu älteren Patient:innen mit teilweise schweren Begleiterkrankungen.

Unsere kleinsten Patient:innen benötigen naturgemäß für jede Diagnostik und Intervention anästhesiologische Betreuung: Wir führen bedarfsgerechte Sedierungen für kurzdauernde Computertomographien wie auch für langdauernde Magnetresonanzuntersuchungen für nahezu jede Organdarstellung im diagnostischen und funktionellen Bereich durch. Auch nuklearmedizinische Untersuchungen – wie DMSA, DNG und iktale SPECT-Untersuchungen – müssen bei kleinen Kindern in den meisten Fällen in Anästhesie stattfinden. BERA Untersuchungen wären unseren kleinen Patient:innen zu langwierig, um ruhig auszuharren, und PET CT Untersuchungen entziehen sich auch dem Verständnis kleiner Kinder.

Unser Bereich begleitet ferner einen Teil der Endoskopien bei Kindern und alle Endoskopien bei Erwachsenen, die in Sedierung oder Allgemeinanästhesie durchgeführt werden. Hier sind nicht nur die Diagnostik wie Gastroskopie oder Colonoskopie zu erwähnen, sondern auch die ERCP und die Radiofrequenzablation im Rahmen von Gastroskopien.

Auch erwachsene Patient:innen benötigen anästhesiologische Betreuung für rein diagnostische Verfahren: Schmerzbedingte Einschränkungen verhindern ein Ruhigliegen im Rahmen von zeitaufwendigen Magnetresonanzuntersuchungen. Neurologisch beeinträchtigte Patient:innen benötigen immer unsere Betreuung für Diagnostik wie für Intervention.

Im Rahmen der Interventionellen Radiologie, deren Spektrum durch die immer weitreichenderen technischen Möglichkeiten stetig zunimmt, wird ein Großteil der Interventionen in bedarfsgerechter Sedierung/Sedonalgesie durchgeführt. Wir betreuen Patient:innen, die sich Radiofrequenzablationen, Cryoablationen, Embolisationen und Sklerosierungen zu unterziehen haben. Unser anästhesiologisches Management umfasst hier auch additive regionalanästhesiologische Verfahren, im Besonderen, wenn die Schmerzbelastung über die Dauer der Intervention hinausgeht.

An der Universitätszahnklinik betreuen wir Kinder und Erwachsene, deren zahnchirurgische Eingriffe in Allgemeinanästhesie oder auch Sedierung durchgeführt werden müssen.

Zusammenfassend gewährleisten wir die ungestörte Durchführung mannigfaltiger diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen außerhalb des Operationsbereichs. Unser heterogenes Patientenkollektiv setzt die sehr individuelle Betreuung und das oftmals maßgeschneiderte Vorgehen für den Einzelnen voraus. Hier wird nicht nur auf die verschiedensten Altersklassen, sondern vorallem auf die vielfältigen Maßnahmen eingegangen. Zusätzlich sind oftmals nicht unbeträchtliche Begleiterkrankungen unserer Patient:innen zu berücksichtigen und in die anästhesiologischen Konzepte miteinzubeziehen. Vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden diagnostischen und minimalinvasiven Maßnahmen ist die bedarfsgerechte Sedierung/Sedonanalgesie außerhalb des Operationsbereichs ein „boomendes Geschäft“.

Leitung: Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Edith Fleischmann
Stv. Leitung: Dr.in Dorothea Andel, MLS; Dr.in Alessia Felli

Ausbildungsverantwortlicher: Dr. Adam Bukaty

Auf der OP-Gruppe I werden ambulante und stationäre Patient:innen betreut, die sich chirurgischen, gynäkologischen oder urologischen Operationen unterziehen.

Leitung: Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Olga Plattner
Stv. Leitung: Dr.in Marita Windpassinger, MBA
Ausbildungsverantwortliche: Dr.in Marita Windpassinger, MBA

In der Dermatologie werden Patient:innen jeglichen Alters mit angeborenen oder erworbenen Gefäß- und Hauterkrankungen in allgemeiner oder regionaler Anästhesie versorgt.

In der HNO spielt die Sicherung des Atemwegs und die Beatmung eine besondere Rolle.

Neben der schwierigen Intubation, die auch in diesem Bereich vermehrt Säuglinge betrifft, wird die tubuslose Beatmung mit der Jetventilation regelmäßig durchgeführt.

Leitung: Ao. Prof. PD Dr. Franz Pusch
Stv. Leitung: Ass. Prof.in Dr.in Andrea Holzer; Dr.in Laleh Aram

Ausbildungsverantwortlicher: Dr.in Laleh Aram

Das Altersspektrum reicht hier vom Kleinkind bis zu sehr alten Patient:innen. Bei Erkrankungen und Operationen und Eingriffen der Kieferchirurgie ist die Sicherung des Atemwegs und die Beatmung eine regelmäßige Herausforderung.

Ebenso werden hier operative Eingriffe der Plastischen Chirurgie durchgeführt.

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Peter Marhofer
Stv. Leitung: Dr. Philipp Opfermann; DDr. Markus Zadrazil

Ausbildungsverantwortlicher: Univ.-Prof. Dr. Peter Marhofer

Das international anerkannte Team der Kinderanästhesie betreut im Kinderzentrum, aber auch in vielen dezentralen Bereichen (Kinderchirurgische Ambulanz, CT, MR, Endoskopie) Klein- und Kleinstkinder bis zum Neonaten bei sämtlichen diagnostischen Interventionen und operativen Eingriffen.

Leitung: Assoc. Prof.in PDin Dr.in Daniela Marhofer, MBA
Stv. Leitung:  Dr. Olli Paljakka

Ausbildungsverantwortliche: Assoc. Prof.in PDin Dr.in Daniela Marhofer, MBA

Die Klinik für Allgemeine Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie betreut in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Patient:innen in fünf Operationssälen, einem hochmodern ausgestatteten Schockraum mit zwei Versorgungspositionen für Schwerverletzte, sowie vier Monitorplätzen mit Beatmungsmöglichkeit. Zusätzlich steht für die postoperative Überwachung von unfallchirurgischen Patient:innen ein rund um die Uhr besetzter Aufwachraum mit fünf Monitorplätzen zur Verfügung. Bei Bedarf können hier bis zu zwei Patient:innen beatmet und intensivmedizinisch versorgt werden. Jährlich werden mehr als 340 schwerstverletzte Patient:innen akut im Schockraum versorgt.  

Als eines der führenden Zentren weltweit werden jedes Jahr bei einem Großteil dieser Patient:innen ausschließlich oder zusätzlich zur Vollnarkose Ultraschall-gesteuerte Regionalanästhesien durchgeführt. Das Spektrum beinhaltet dabei Blockaden der oberen Extremität (Skalenus-, Supraclaviculär-, Infraclaviculär- und Axillär-Blockaden), der unteren Extremität (Femoralis-, Ischiadicus-Block) sowie rückenmarksnahe Verfahren (Kaudalblock, SPA, PDA, CSA) bei Patient:innen aller Altersgruppen. 

Die klinische und wissenschaftliche Expertise auf diesem Gebiet wird gemeinsam mit der Abteilung für Kinderanästhesie unserer Klinik (OP-Gruppe II) kontinuierlich weiterentwickelt und auf diversen ärztlichen Fortbildungskursen und nationalen sowie internationalen Kongressen präsentiert.

Regelmäßige, monatliche Trainingseinheiten mit allen Teammitgliedern im Schockraum tragen zu routinierten Abläufen nach hohen medizinischen Standards bei. Zusätzlich besteht für alle Anästhesist:innen der Abteilung die Möglichkeit, an einem der regelmäßig stattfindenden Simulationstrainings teilzunehmen.

Leitung: PDin Dr.in Barbara Kabon
 

Tagsüber dient dieser Bereich der allgemeinchirurgischen Versorgung. Außerhalb der Routinearbeitszeit wird hier ein Großteil der akuten Operationen fast aller chirurgischer Disziplinen durchgeführt.

Leitung: PD DDr. Johannes Gratz, EDIC
Stv. Leitung: Ass. Prof. Dr. Thomas Hartmann
Ausbildungsverantwortlicher: Ass. Prof. Dr. Thomas Hartmann

Der Bereich geburtshilfliche Anästhesie (9C) betreut rund um die Uhr einerseits Akut- und Elektiveingriffe im Rahmen der Geburtshilfe (z.B. Sectio, Kürretage etc.) inklusive eines entsprechenden Aufwachraums. Andererseits wird die anästhesiologische Betreuung während der Spontangeburt (z.B. Epiduralanästhesie) sowie die notfallmedizinische anästhesiologische Betreuung des gesamten Kreißsaales sowie der präpartalen Station auf 9C gewährleistet.
 

Schmerzreduzierte Geburt – Informationen zur Epiduralanästhesie

Sehr geehrte Schwangere!

Im Rahmen der Spontangeburt bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Epiduralanästhesie (auch als Periduralanästhesie oder PDA bezeichnet) zur Minderung der Wehenschmerzen an. Bei dieser Methode wird ein schmerzlinderndes Medikament im unteren Bereich der Wirbelsäule in die Nähe von Nervenwurzeln verabreicht. 

Um Ihnen dieses Verfahren erklären zu können, bieten wir Ihnen gerne an, in eine unserer Sprechstunden für Schwangere „Information zur Epiduralanästhesie“ zu kommen. Diese findet mindestens 1x pro Monat statt. Die genauen Termine erfahren Sie über Ihre:n betreuende:n Geburtshelfer:in oder über die Leitstelle 9C unter der Telefonnummer +43 (0)1 40400-29380.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Anästhesie-Team

Stv. Leitung: Dr.in Gordana Karanovic, EDIC
 

Die anästhesiologische Versorgung neurochirurgischer Patient:innen ist durch die große Bandbreite operativer Eingriffe am Zentralnervensystem in allen Altersgruppen gekennzeichnet. Im Wesentlichen lassen sich fünf Felder neurochirurgischer Operationen abgrenzen:

  • Tumorchirurgie und Operationen an der Schädelbasis,
  • Kinderneurochirurgie,
  • Neurovaskuläre Eingriffe,
  • Funktionelle Neurochirurgie und
  • Wirbelsäulenchirurgie.

Um nur einige Besonderheiten und anästhesiologische Herausforderungen dieses Bereiches zu benennen, ist die Tumorresektion an wachen Patient:innen unter laufender neurologischer Kontrolle ein geeignetes Beispiel. Dabei wird nach der Kraniotomie die Narkose unterbrochen, um bei vollem Bewusstsein und somit bestmöglicher Überwachung der Hirnfunktion den Tumor zu entfernen. Danach wird der:die Patient:in wieder narkotisiert und die Operation beendet.

Die Altersspanne der versorgten Kinder reicht vom Neonaten (dysraphische Missbildungen, postpartale intracerebrale Blutungen) über den Säugling (Tumore und Kraniosysnostosen) und Kleinkinder (Epilepsiechirurgie und Gefäßmalformationen) bis zu Schulkindern und Jugendlichen. Dabei schließt die anästhesiologische Versorgung dieser Kinder meist ein invasives hämodynamisches und neurologisches Monitoring mit ein, genauso wie zentralvenöse Zugänge und besondere Lagerungen.

Breiten Raum nimmt die neurochirurgische Versorgung von Hirnarterienaneurysmen ein, die entweder endovaskulär oder mittels Klippung von außen über eine Kraniotomie erfolgen kann. Bei diesen Eingriffen wie auch bei den arteriovenösen Missbildungen des Zentralnervensystems ist eine exakte Blutdruckkontrolle nach engen Vorgaben notwendig. Des Weiteren fällt auch die neuroendovaskuläre Versorgung von Stroke-Patient:innen in diesen Bereich.

Ein weites Feld ist die funktionelle Neurochirurgie, die im Wesentlichen die operative Behandlung sämtlicher Bewegungsstörungen beinhaltet. Dazu gehören im Besonderen der Morbus Parkinson, essentieller Tremor und Dystonie. Schließlich ist auch die operative Resektion von Epilepsieherden der funktionellen Neurochirurgie zuzuordnen.

Operative Eingriffe an der Wirbelsäule beinhalten nicht nur die Bandscheibenchirurgie, sondern auch die Behandlung von Tumoren, Gefäßmissbildungen und angeborenen Fehlbildungen (Dysraphiesyndrom).   

Gemeinsames Merkmal der gesamten Neurochirurgie sind lange Operationszeiten sowie ein hoher Anteil von Akutfällen von etwa 30%. Dies stellt für das hier tätige Anästhesieteam nicht nur eine erhebliche Belastung dar, sondern fordert ein hohes Ausmaß an Flexibilität im OP-Ablauf zur Gewährleistung der Patient:innenversorgung in diesem schwierigen und anspruchsvollen operativen Umfeld.  

Die Betreuung der Patient:innen, die nach oben genannten Operationen und/oder nach verschiedenen Formen von Hirnblutungen (Subarachnoidalblutung, hämorrhagischer Insult) besonders intensive Überwachung und Therapie benötigen, erfolgt auf der neurochirurgischen Intensivstation.